GENUSS-TIPPS

Thema der Woche
01. - 07. Juni 2009

Glutheiße Tipps …

Damit schon beim nächsten Grillfest der guten Laune nichts im Wege steht, haben wir hier ein paar Profi-Tipps für Sie. Sie werden sehen: Mit denen springt der Funke ganz schnell über – und entfacht nicht nur die Grillkohle, sondern die Party-Stimmung gleich mit.


Was glüht denn da?
Die Nummer 1 für das Befeuern des Grills ist und bleibt die Holzkohle. Kein Wunder, denn gute Holzkohle aus sortenreinem Holz wie zum Beispiel Buchenholz verleiht dem Grillgut einfach das typische Grillaroma.
Billigere Holzkohle besteht dagegen oft nur aus Holzresten, die teilweise sogar behandelte Althölzer enthalten. Es lohnt sich also, beim Kauf ein paar Cent mehr zu investieren und auf Kohle zu setzen, die das DIN-Certco-Zeichen trägt. Das Zeichen bürgt für kontrollierte Qualität und gibt zudem Auskunft über Kohlenstoffgehalt und Stückgröße.
Für besonders lange Grillabende sind Briketts die erste Wahl. Denn die aus kleinen Kohlestückchen und pflanzlicher Stärke gepressten Briketts glühen einfach deutlich länger als Holzkohle. Allerdings brauchen sie auch etwas länger, bis sie erst einmal Feuer und Flamme sind. Eine besonders umweltbewusste Alternative zu Briketts ist die Kokoskohle. Sie besteht aus Schalenresten, die bei der Produktion von Palmöl anfallen. Es muss also kein Baum für die Herstellung gefällt werden. In der Brenndauer übertrifft Kokoskohle, die es in Brikett- und in Stangenform gibt, sogar die „herkömmlichen“ Briketts und verglüht dabei auch noch weitestgehend geruchs- und rauchfrei.
Für mehr Aroma beim indirekten Grillen können Sie der Kohle oder den Briketts so genannte „Wood Chips“ zugeben. Die Chips gibt es in unterschiedlichsten Sorten wie Wildkirsche, Walnuss, Mesquite …

Bloß nichts anbrennen lassen!
Stellen Sie den Grill so auf, dass er sicher steht und Funkenflug nicht zur Gefahr für Markise, Sonnenschirm & Co. wird. Natürlich gilt das auch fürs Grillen in der Natur, das Sie am besten nur auf dafür vorgesehenen Grillplätzen tun sollten. Und egal wo Sie grillen: Ein Eimer mit Wasser oder ein Feuerlöscher sollte möglichst immer bereitstehen. 

Lieber gleich ein Schippchen mehr …
… so lautet die einfache Empfehlung auf die Frage, wie viel Kohle in den Grill gehört. Falls Sie es genauer wünschen: mindestens 5 cm gleichmäßig verteilte Kohle sollten es schon sein.

Feuer frei!
Als Grillanzünder verwenden Sie bitte keinen Spiritus oder gar Benzin, sondern nach DIN EN 1860-3 geprüfte Sicherheitszündwürfel oder ein Zündgel. Haben Sie trotz dieser Hilfen ein wenig Geduld, mit Hilfe eines Blasebalgs oder Fächers wird die Kohle nach etwa 25 bis 30 Minuten feuerrot glühen. Grillgut erst auflegen, wenn sich auf der Kohle eine hellgraue Ascheschicht gebildet hat. Wenn Sie Fleisch und Würstchen direkt auf dem Rost grillen, bestreichen Sie dem Rost zuvor dünn mit THOMY Reines Sonnenblumenöl. Für mariniertes Grillgut verwenden Sie am besten Alu-Grillschalen bzw. Alufolie, damit das Fett nicht in die Glut tropft. Greifen und wenden Sie Fleisch nur mit einer Grillzange und salzen Sie es erst nach dem Grillen. Und noch ein Tipp zu Schaschlik & Co.: Legen Sie die Holzspieße vor dem Grillen ins Wasserbad, damit sie beim Grillen nicht gänzlich verkohlen.

Heute ist Grillwetter!
Die besten Rezepte für eine leckere Grillsaison finden Sie in der THOMY Grillbroschüre, die Sie hier downloaden können.

Zur Broschüre

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