Thema der Woche
04. - 10. Mai 2009
Woher kommt der Muttertag?
Am 2. Sonntag im Mai ist Muttertag – die Blumengeschäfte kündigen es lange vorher an. Ihnen ist es letztlich zu verdanken, dass der Muttertag in Deutschland etabliert wurde. Der Muttertag blickt jedoch auf eine lange Tradition zurück. Schon im mittelalterlichen England um 1644 feierten Kinder ihre Mütter und beschenkten sie am „Mothering Day“ mit Kuchen und kleinen Geschenken.

Die Gründerin des heutigen Muttertags aber ist die Amerikanerin Anna Jarvis. Sie wollte nach dem Tod ihrer Mutter, die für die Rechte von Müttern gekämpft hatte, erreichen, dass alle Mütter noch zu Lebzeiten geehrt werden. Anna Jarvis kaufte schließlich eine Werbeagentur, um ihre Botschaft zu verbreiten.
Im Jahr 1907 wurde der 2. Mai-Sonntag, der Todestag von Anna Jarvis’ Mutter, offiziell zum Muttertag erklärt. Auch die Tradition, Blumen zu verschenken, stammt von ihr, nachdem sie im Gedenken an ihre Mutter hunderte weißer Nelken verteilt hatte.
Nach dem 1. Weltkrieg setzte sich der Muttertag auch in Europa durch. In Deutschland wurde er erstmals 1922 gefeiert – kräftig unterstützt durch den Deutschen Floristenverband.
Im Dritten Reich missbrauchten die Nazis den Muttertag für ihre Mutterkult-Ideologie und erklärten ihn 1933 zum Staatfeiertag. 1949 wurde er wieder zum privaten Feiertag.
Besondere Muttertagspräsente
Blumen, Pralinen oder Theaterkarten sind klassische Geschenke zum Muttertag. Wie wäre es dieses Jahr mit etwas ganz Persönlichem wie einer Einladung zum Essen, natürlich selbst gekocht? Verwöhn-Rezepte hat Ihnen Thomy hier zusammengestellt.
Oder Sie starten mit Ihrer Mutter zu einem Ausflug ins Grüne – gemütliches Picknick inklusive.