Thema der Woche
13. - 19. April 2009
Mini-Kräuterlexikon
Endlich wachsen sie wieder frisch, unsere Lieblingskräuter:
Basilikum braucht im Garten wie auf der Fensterbank viel Licht und Wärme. Die Pflanze wächst den ganzen Sommer und schmeckt je nach Sorte zitronig, zimtig oder pfeffrig. Am besten frisch verwenden und zum Ende der Garzeit zugeben.
Bärlauch hat von Ende März bis Juni Saison, sollte jedoch vor der Blüte im Mai geerntet werden. Vorsicht: Die Blätter ähneln denen giftiger Maiglöckchen. Bärlauch schmeckt am besten frisch aufs fertige Gericht gestreut. Bärlauch ist verwandt mit Knoblauch.
Zum Würzen eignen sich beim
Estragon die jungen Triebe und Blätter. Seinen vollen Geschmack entfaltet er beim Erhitzen – daher immer mitkochen. Deutscher Estragon schmeckt bitterer als sein französischer Verwandter, Russischer ist dagegen herb.
Kerbel, der reichlich Vitamin C enthält, erinnert äußerlich an Petersilie, hat jedoch ein süßliches Anisaroma. Das Kraut wächst hierzulande oft wild und bis in den Herbst hinein. Frisch verwenden und zum Ende der Garzeit zugeben.
Petersilie unterscheidet man in kraus- und glattblättrige. Beide schmecken pfeffrig, enthalten viel Vitamin A und C und gedeihen im Garten wie im Topf. Sie kann ab einer Höhe von ca. 15 cm geschnitten werden. Erst kurz vor dem Servieren zugeben.
Der Vitamin C-reiche und im Geschmack leicht scharfe
Schnittlauch hat ganzjährig Saison und gedeiht im Garten wie im Topf. Frisch oder tiefgefroren gibt man ihn am besten zum Ende der Garzeit zu.
Alle
Thymian-Sorten schmecken leicht bitter und brennend. Fette Speisen werden durch ihn leichter verdaulich. Thymian liebt ein sonniges Plätzchen. Die Blätter können frisch wie getrocknet verwendet werden. Zweige vor dem Servieren entfernen.